Nach den schönen und erfolgreichen Perlenwochenenden der letzten Jahre wollen wir auch wieder in diesem Jahr unseren Kunden, Freunden, Bekannten und Interessierten ein Wochenende voller Perlen anbieten. Der Schwerpunkt dabei soll nicht das Einkaufen bei uns sein, sondern ein Austausch über das Hobby mit anderen Begeisterten, das Erlernen neuer Techniken und einfach das gemütliche Beisammensein..... :-)) Die Veranstaltung wird dieses Mal am Sonnabend, 10.7. und Sonntag, 11.7. in den Räumen der Elternschule Langenhorn stattfinden, wobei Ilse schon angeboten hat sich wieder um die Verpflegung zu kümmern.. (Alle, die das letzte Mal dabei waren, wissen was dasssss bedeutet Nur am Freitag Nachmittag wollen wir uns bei Beadreaming treffen zum Stöbern, Shoppen und Bücheranschauen. Wenn Sie vorher schon wissen, was Sie an Perlen kaufen möchten, wäre es schon, wenn Sie die Perlen bis Anfang Juli bei uns bestellen könnten, da wir die Perlen dann schon für Sie zusammengestellt und abgepackt haben. Für die Verpflegung (Essen & Trinken) sowie für die Raummiete erheben wir insgesamt einen Teilnehmerbeitrag von 25 Euro, der mit der Anmeldung auf unser Konto zu überweisen ist. (Bei Teilnahmeabsage bis 2. Juli, erstatten wir Ihnen den Teilnehmerbeitrag natürlich. Bei später eintreffenden Absagen müssen wir den Beitrag leider einbehalten, da wir dann schon für die Veranstaltung eingekauft haben.)
Wie ist es das letzte Mal abgelaufen? 2.
Hamburger Perlentreffen im Juli 2003 - Ein Bericht von Margitta Internet
macht einsam? Oder auch nicht. Als Betreiberin des
Glasperlenversandhandels „Beadreaming“ haben ich durch verschiedene
Plattformen und Webseiten viele
Perlenarbeitrinnen und Kundinnen
kennen gelernt. Diese einmal zusammenzubringen, sich auszutauschen und ein
bisschen dabei was zu lernen war das Ziel des 2. Hamburger Perlentreffens.
Die
Terminwahl viel auf Anfang Juli, da wir in Hamburg schon Sommerferien
hatten, aber viele Hobbyisten noch nicht, so das auch die Mütter mit
Kindern eine Chance hatten zu kommen („Liebling, ich bin dieses
Wochenende mal nicht da...“) Auch die große Mehrheit der Hamburger
Perlengruppe, die sich sowieso einmal im Monat hier trifft, war von der
Idee begeistert alles und jeden liegen zu lassen und ein ganzes Wochenende
nur zur Perlen. Das
Spektrum der Teilnehmer reichte von Anfänger bis Preisträger, von 20 bis
73 Jahre, von Berlin über Wien bis Zürich. Aber alle hatten eines
gemeinsam: Dieses verdächtige Funkeln in den Augen wenn der Blick über
etwas Rundes mit Loch streifte! Die „Auswärtigen“ nahmen das Angebot wahr schon am Freitag Abend bei uns zu Hause meine recht umfangreiche Perlenbuchsammlung zu studieren, ihre vorbestellten Päckchen abzuholen und erst einmal anzukommen. (Die Götter waren mit uns: Der Elbtunnel hatte kaum 2km Stau, Bahn und Flugzeuge waren alle heil und pünktlich angekommen) Doch
am nächsten Tag, Samstag wurde es ernst: Um 9.00 Uhr war das Treffen im
Stadtteilhaus eröffnet. Der Eintrittsobolus war zwar 20 Euro, doch damit
wurde nicht nur die Miete für das Haus, sondern auch das Essen und
Trinken abgedeckt. Um halb zehn konnten wir mit dem ersten Projekt
anfangen: Häkeln! Gefürchtet von den Nicht-Könnern, geliebt von den
Spezialisten. Mit einer 1,0 Nadeln (!) und ca. 2mm kleinen Perlen – die
im Verlauf der Lektion immer kleiner zu werden schienen – ging’s los.
Alle Lernwilligen hatten schon tapfer die erforderlichen Meter von Perlen
auf Garn vorneweg aufgefädelt mitgebracht und verteilten sich dann über
den gesamten Raum, da diese Technik im Prinzip nur 1 Lehrer – 1 Schüler
unterrichtet werden kann. Voller Stolz kann ich jedoch vermelden dass ALLE
es lernten und ich wirklich Schwierigkeiten hatte, die Begeisterten von
der Arbeit loszureißen um bei uns zu Hause (200m Fußweg) ein üppiges
Mittagessen zu genießen. In
der Mittagspause, die folgte
hatte ich eigentlich gehofft mich ein wenig mehr mit den Teilnehmern zu
unterhalten, oder einmal Luft zu schöpfen, doch die Nähe so vieler
Perlen im Lager lies die Perlensüchtigen nicht zur Ruhe kommen, und viele
nahmen noch die eine oder andere Perle mit („Ach so sieht die aus, das
sieht man im Internet gar nicht, wie toll die funkelt!!!“) Am
Nachmittag kam dann das Umperlen von Cabochons (flachen Steinen aus Glas
oder Halbedelstein) dran. Mit einer Netztechnik kann man jede beliebige Größe
und Form in die gewünschten Perlen einfassen und erstaunliche Effekte
hervorrufen. Eine großzügige Teilnehmerin, Susanne aus Bonn hatte für
alle ein Glas-Mondgesicht gespendet, so das jeder ein Übungsobjekt zur
Hand hatte. Viele hatten aber schon ihren Lieblingsstein mitgebracht und
nutzen die Gelegenheit nach (lauter) Ansage zu arbeiten. Zwischendurch
wurde natürlich gezeigt und gestaunt, besprochen und diskutiert und jede
hatte endlich einmal das Gefühl, hier weiß jemand
wovon ich rede! Bücher und Anleitungen, viele davon auf Englisch
oder Japanisch wurden durchgekaut und so manches Problem konnte beseitigt
werden. Am
Sonntag wurde - für viele das erste Mal - eine größere Perle aus vielen
kleinen Perlen gefertigt. Trotz schriftlicher Anleitung war es einfacher
nach Ansage die Nadel richtig zu setzen und es entstanden wunderschöne
kleine Kunstwerke in einer Vielzahl von Farben.(beaded beads) Und nach dem
was ich einige Tage später im Internet sehen konnte hat es viele SO
inspiriert, dass sie gar nicht mehr aufhören konnten und ganze Ketten
hergestellt haben. Mit
einem gemütlichen Mittagessen ließen wir das Treffen ausklingen, denn
viele mussten Montag wieder zurück zur Arbeit/an den heimischen Herd. Ich
glaube jede war erst einmal erschlagen von all den Dingen die man gesehen,
gehört und ausprobiert hat, aber die Rückmeldungen waren überwältigend.
Ohne
meine fleißigen Helfer, die klaglos ihr Wochenende geopfert haben
(Wolfgang und Björn) und einer fantastischen Helferin, Ilse von der
Hamburger Perlengruppe in der Küche hätte ich diese Veranstaltung jedoch
nicht durchziehen können. Auch das freiwillige Aufräumkommando für das
Stadtteilhaus und die Kuchenspenden waren eine enorme Hilfe, ohne die ich
kaum klar gekommen wäre. So war es anstrengend aber supertoll! Und in 2
Jahren, hmmm.... „mieten wir die Messehallen“ wie Wolfgang sagt J
Margitta www.beadreaming.com
Noch
mehr Infos & Bilder dazu finden Sie hier
|